Cynops pyrrhogaster

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Baumhöhlenkrötenlaubfrosch

(Trachycephalus resinifictrix)

Die Gattung Trachycephalus wird auch als die Gattung der sog. Giftlaubfrösche bzw. Krötenlaubfrösche bezeichnet. Sie sind gut zu unterscheiden von den restlichen Hylidae (Laubfrösche), durch ihre meist sehr drüsendurchsetze warzige Haut. Trachycephalus resinifictrix bewohnt die Amazonas Regionen des gesamten Südamerikanischen Kontinents. Dort leben sie auf den Urwaldbäumen, auf denen sie ihr gesamtes Leben verbringen und sich Fortpflanzen.

Trachycephalus resinifictrix als Terrarientier

Laubfrösche lassen sich am besten in Hochterrarien halten, die möglichst viel Fläche bieten, um in die Höhe steigen zu können. sie besitzen dazu saugnapfähnlich verdickte Zehenenden die auf jeder Unterfläche perfekten halt grantieren. Selbst Glasscheiben eigenen sich für die Frösche zum Klettern. Dennoch sollte man das Terrarium "Urwaldgerecht" einrichten nach den Vorlieben der Laubfrösche. Für meine Trachycephalus resinifictrix bestizte ich ein Terrarium 90 x 50 cm Grundfläche und 80cm höhe. Das reicht für 5-6 Tiere evtl. auch ein paar mehr. Eingerichtet hab ich das Terrarium mit normaler ungedüngter Erde. Für die Rückwand habe ich mir etwas besonderes einfallen gelassen. Sie bestetht aus Kirschbaumästen die ich mit einem Kordel zusammengebunden habe, so das es eine Wand ergibt. Davor habe ich in einer Reihe einige Efeututen (Epipremnum) gesetzt, sie sollen später einmal die Wand empor wachsen und alles überwuchern. Das bietet den Tieren Versteck- und Klettermöglichkeiten. Dann sollte man auch nicht vergessen den Tieren einen kleinen Wasserteil zu bieten. Ich habe mir dazu mit einem Glasschneider und Glasscheiben, Silikon ein kleines 33 x 36 cm Grundfläche und 11cm Tiefes Becken gebaut.

Den Wasserteil habe ich dann mit etwas Detritus bzw. Schlamm gefüllt als Nährstoff für Wasserpflanzen. Auch bietet es sich an ein paar der Efeututen in den Wasserteil hinein ragen zu lassen. Das gibt nicht nur ein realistisches Aussehen sondern kann auch zur Wasserqualität beitragen. Efeututen bilden nämlich sehr bald Wasserwurzeln und filtern schwebeteilchen aus dem Wasser. Das verhindert eine Verschiebung des PH-Wertes des Wassers in den sauren Berreich.

 

Allgemeine Haltungsparameter bei Trachycephalus resinifictrix

Trachycephalus resinifictrix hält man am besten bei einer relativen Luftfeuchte von 70-80% was man durch den Wasserteil und zusätzlich tägliches Sprühen erreicht. Als Beleuchtung genügt eine normale Glühlampe die einen zentralen Punkt auf 30°C erwährmt. Insgemsamt sollte das Terrarium eine Temperatur von 23-25°C haben. Nachts kann es auch etwas kühler sein. UV-Strahlung ist nicht von nöten da es sich um nachtaktive Frösche handelt. Dennoch sollte man des öftern die Futtertiere mit Vitaminpräperaten besteuben für den Ca-Haushalt. Erwähnenswert ist auch die Wichtigkeit des Wasserteils den die Tiere bei mir so gut wie jeden Abend aufsuchen. In der Natur legen die Frösche ihre Eier in mit Wasser gefüllte Baumkronen, hierführ dient im Terrarium ebenfalls der Wasserteil.

 

Das Futter sollte wie bei den Geckos auch hauptsächlich aus Heimchen und Grillen von Futtertierzüchtern bestehen. Nebenbei kann man im Sommer auch allerhand Fliegen und andere Insekten anbieten. Die Frösche fressen so gut wie alles was sie herunterschlucken können.

 

Zucht

Die Züchtung von Trachycephalus resinifictrix erweisst sich als relativ einfache Sache. Ich habe bisher selbst noch keine Nachzuchten, allerdings besitze ich auch erst 1 jährig Jungtiere. Laut einigen nicht genau definierten angaben soll man den Tieren eine mehrmonatige "Trockenzeit" suggerieren, dabei lässt man die Luftfeuchte sinken auf etwa 40-50%. Nach der Trockenzeit füttert man die Tiere ausgiebig damit die Weibchen Laich produzieren können. Kurze Zeit später werden die Männchen auch schon zu quarken beginnen (was sehr laut bei dieser Art sein kann). Nachdem das Weibchen die Eier gelegt hat sollte man diese aus dem Wasserteil entnehmen und in einem beheitzten Behälter bei sehr warmen Wasser von 27-28°C zeitigen. Schon nach 24-48 Stunden schlüpfen die Kaulquappen, es können pro Gelege bis zu 2000 Stück sein. Schon berreits nach 30 Tagen ist die Metamorphose zum Frosch vollendet! Im vergleich dazu benötigen heimische Frösche wie der Teichfrosch doppelt bis 3 mal so lang. Die Kaulquappen fressen abgestorbene Pflanzenteile, man kann ihnen auch Algen geben. Die Jungfrösche wachsen ebenso rasant heran wie die Kaulquappen der Art und sind nach 1-2 jahren geschlechtsreif, allerdings gute Fütterung vorrausgesetzt.

Fotos meiner Tiere